Der internationale Bund (IB) ist einer der großen freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Seine Arbeit ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt. Dem ehrenamtlichen Präsidium gehören Vertreter des öffentlichen Lebens, der Sozialpartner, Parteien sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an. Ehrenvorsitzender ist der frühere Bundesminister Dr. h.c. Georg Leber, Präsident des Verbandes ist Senator e.H. Bruno Köbele. Sitz des Verbandes ist Frankfurt am Main, Vorsitzender des Vorstandes ist Werner Sigmund.
Der IB ist parteipolitisch unabhängig. Betreuen, Bilden, Brücken bauen unter diesem Leitmotiv organisiert der IB seit seiner Gründung im Jahre 1949 Hilfe für Mitmenschen. Dazu werden Einrichtungen initiiert und Programme entwickelt, die Deutschen wie Ausländern Berufschancen und somit positive Lebensperspektiven eröffnen.
Wenn es um Menschen in Not geht, wenn soziale Betreuung gebraucht wird, wenn moderne Weiterbildung und berufliche Qualifikation vermittelt werden oder das fachkundige Management sozialer Dienste gefragt ist: der IB hilft weiter!
Bundesweit helfen mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 700 Einrichtungen an mehr als 300 Orten jährlich etwa 300.000 deutschen und ausländischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei der persönlichen oder beruflichen Lebensplanung.
Die Landesrepräsentanz und die dazugehörigen Verbünde sehen sich mit ihrem beruflichen Schulwesen als wichtige Nahtstelle am Übergang zwischen Schule und Beruf. Ein Leistungsspektrum vom Berufsvorbereitungsjahr bis hin zu den beruflichen Gymnasien und der breiten Angebotspalette in den Gesundheits- und Sozialberufen bietet ein vielfältiges Bildungsangebot, das sich konkret an den beruflichen Wünschen junger Menschen orientiert, und mit dem Erwerb eines Abschlusses eine verlässliche Perspektive für den Eintritt in ihre Arbeits- und Erwerbsbiografie darstellt.
Ihr Erziehungs- und Bildungsauftrag berücksichtigt neben der Vermittlung der Bildungsinhalte gemäß dem geltenden Schulrecht die in der Satzung und in den Grundsätzen des IB formulierten gesellschaftspolitischen Zielsetzungen unter Beachtung folgender Grundsätze:
Der IB ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Er wirkt im Geist internationaler Partnerschaft und im humanitären Dienst am Menschen ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen und konfessionellen Zugehörigkeit.
In Wahrung seiner Selbständigkeit ist der IB ideell und kooperativ mit dem Deutschen Roten Kreuz verbunden. Wie das Deutsche Rote Kreuz bekennt er sich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit, der Überparteilichkeit, der Toleranz und der Unabhängigkeit.
Der IB vereinigt Mitglieder unterschiedlicher weltanschaulicher Auffassungen. Er bietet ein Kommunikationsfeld, auf dem in Verpflichtung auf die Zielsetzung des Verbandes Spannungen zwischen den unterschiedlichen Standpunkten tolerant ausgetragen und nach demokratischen Grundsätzen bewältigt werden können. Der IB bekennt sich zu den Menschenrechten, wie sie in der Erklärung der Vereinten Nationen, in der Europäischen Menschenrechtskonvention und insbesondere im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschützt und verankert sind. Gleichermaßen verbindlich für die Pädagogik des Verbandes sind die Werte der Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. |